Archiv der Kategorie 'Recht auf Stadt'

Bericht zum Stadtteilspaziergang Neustadt- Neuschönefeld


Bericht vom Stadtteilspaziergang zu Stadtentwicklung und Gentrifzierung im Leipziger Osten.

Trotz winterlichen Temperaturen haben wir am 27.01 gemeinsam mit ca. 30 BewohnerInnen des Leipziger Ostens einen etwa zweistündigen Spaziergang durch das Viertel rund um den Neustädter Markt und entlang der Eisenbahnstraße gemacht und uns dabei über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen ausgetauscht. Der folgenden Bericht soll einen Einblick in die Geschichte und aktuelle Themen im Stadtteil geben:
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Social Center Wochenende..

Vor etwa einem Jahr wurde die ehemalige Führerscheinstelle in der Platostraße besetzt und in ihr für ein Wochenende das Social Center 4 All realisiert. Dem Druck der angekündigten Räumung beugte man sich, um zumindest die Chance auf zugesagte Verhandlungen über ein neues Objekt mit der Stadt Leipzig zu erhalten. Wenig überraschend brachten diese „Verhandlungen“ in der Folge vor allem Enttäuschungen und insgesamt ist das Projekt dem Ziel eines Sozialen Zentrum seit dem noch nicht spürbar näher gekommen. (mehr…)

Entmietung gestoppt! Widerstand lohnt sich!

keine profite mit der mieteDie Erste BSL Projektentwicklung GmbH & Co. KG hat es trotz zwei Jahren anhaltenden Entmietungsterrors nicht geschafft, das Haus vollständig zu entmieten. Sie gaben auf und haben die Jahnalle 14 wieder verkauft. Diesen Erfolg wollen wir mit einem Sektempfang feiern. Wir laden euch herzlich zur Kundgebung am 28.01.2017 um 15 Uhr vor der Jahnallee 14 ein. (mehr…)

Solidarisch gegen die Parade der Monster: Alle zur Aktionskonferenz nach Hamburg – jetzt erst recht!

Eine “fristlose Kündigung” erreichte den AStA am Dienstag in Hamburg, vier Tage bevor in den Räumen der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) die Aktionskonferenz gegen den G-20 Gipfel starten soll. Die Begründung ist derart an
den Haaren herbeigezogen, dass der politische Charakter dieses Versuchs, Beratungen über Proteste und Aktionen gegen den G-20 Gipfel zu verhindern, offensichtlich ist. Der mitveranstaltende AStA der HAW sei nur ein “Strohmann” für gefährliche linksradikale Gruppen, darunter die Interventionistische Linke. Da diese vom Inlandsgeheimdienst als “gewaltbereit” bezeichnet werden, seien auch “Schäden” an den Räumen der Hochschule nicht auszuschließen, schreibt Prof. Dr. Claus Dieter Wacker, geschäftsführender Präsident der HAW allen Ernstes. (mehr…)

Broschüre zu Aufwertung und Verdrängung im Leipziger Osten

EisenbahnstraÃ�e Der Leipziger Osten galt in der Öffentlichkeit lange Zeit vor allem als kriminell und gefährlich. Zeitweise wurde hier sogar die »schlimmste Straße« Deutschlands vermutet. Doch dieses Bild ändert sich seit einiger Zeit: Häuser werden renoviert, das kulturelle Angebot wird vielfältiger und immer mehr Menschen ziehen in die Viertel rund um die Eisenbahnstraße. Während diese eigentlich positive Entwicklung immer mehr Fahrt aufnimmt, wird selten darüber gesprochen, was dies für die Menschen im Osten bedeutet. (mehr…)