Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Solidarität mit Geflüchteten in Bautzen! Solidarität mit Abode!

solidarity for allSolidarität mit Geflüchteten in Bautzen! Solidarität mit Abode!

vor etwas mehr als einem Jahr bestimmten pogromartige Szenen aus der Bautzner Innenstadt die deutsche Presse. Geflüchtete wurden durch die Stadt gejagt. Neben den bekennenden Nazis, waren es auch Bürger*innen, die sich dem Treiben anschlossen, um mit voller Gewalt gegen Geflüchtete vorzugehen. Schnell lag der Fokus in der Berichterstattung ¹ nicht mehr auf der rechten Gewalt, sondern auf den jungen Geflüchteten, die von der Polizei als Schuldige ausgemacht worden waren. So trafen die Konsequenzen nur die jungen Geflüchteten. Medien und Politik übernahmen die von der Polizei vorgebrachte Verklärung der Situation – die Geflüchteten waren für die Ereignisse verantwortlich. (mehr…)

Ein Blick in die politischen Gegebenheiten in Sachsen: Sehenden Auges zurück in die Zukunft. Immer wieder Bautzen

bautzen
Während in Dresden im Prozess um die ‚Freitaler Gruppe‘ momentan der Organisierungsgrad von rechten Strukturen aufgearbeitet wird [1], sind diese in Bautzen nach wie vor kalte Realität:

Letztes Wochenende hat mal wieder eine Gruppe von 20 „erlebnisorientierten Jugendlichen“ junge Geflüchtete durch die Stadt gejagt [2].
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Telling a different truth about Hamburg

g20-truthWas bleibt nach einer Woche Ausnahmezustand und Protest in Hamburg?

17.07.17 | 19:00 | Pögehaus, Hedwigstr. 20

Alle sprechen über G20. Dabei klaffen die Erfahrungen derjenigen, die in Hamburg waren und das mediale Bild der Ereignisse weit auseinander. Deshalb wollen wir einen Ort bieten, an dem die Ereignisse der letzten Woche gemeinsam politisch bewerten und aus erster Hand berichten. Von einer neuen Qualität des Ausnahmezustand (Außerkraftsetzung der Versammlungsfreiheit, Einsatz militarisierter Spezialkräfte) und einer Polizei, die sich weder an Gerichtsentscheidungen, noch an Gesetze gebunden fühlt und ihren Gewaltfantasien freien Lauf lässt. Aber auch von Erfreulichem: Ganze Stadtteile widersetzten sich solidarisch der Besatzung durch 20.000 Polizeikräfte und haben die Inszenierung des Gipfels empfindlich gestört. (mehr…)

Die rebellische Hoffnung von Hamburg

Eine erste, vorläufige Bilanz der Interventionistischen Linken

DebattenblogG20Sagen wir zuerst das Allerwichtigste: Hamburg befand sich nicht nur eine Woche im polizeilichen Ausnahmezustand, der uns eine Warnung sein sollte. Nein, ebenso wichtig: Zehntausende haben ihm getrotzt. Zehntausende haben keine Angst gehabt oder sind trotz ihrer Angst auf der Straße gewesen. Jede Demonstration, jedes Cornern und jedes aufgebaute Zelt stand unter der permanenten und allgegenwärtigen Drohung polizeilicher Gewalt. Niemand war vor ihr sicher. Das ist der Rahmen, in dem jede einzelne Aktion und jede Teilnehmer_innenzahl zu sehen ist. Dieser Mut und dieser Ungehorsam – von alt bis jung, von friedlich bis militant, von politisch bis kulturell – bleiben. Dieses Zeichen wird auch von unseren Freund_innen in Brasilien, Griechenland oder Südafrika verstanden werden. Egal was die Presse schreibt, egal was die Umfragen sagen. Das Kalkül, mit Repression und Diffamierung die Linke isolieren zu können, ist auf der Straße phänomenal gescheitert und hat sich ins Gegenteil verkehrt. Mit ein paar Linken wären Olaf Scholz und seine Einheiten vielleicht fertig geworden – nicht aber damit, dass sich große Teile der Bevölkerung solidarisierten. Unter Einsatz ihrer Körper. Auf der Straße. Massenhaft und ungehorsam in allen erdenklichen Formen und Farben. (mehr…)

Für Ereignisse, die ihre Basis im Alltag suchen

DebattenblogG20Rund um die Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg ist wieder einmal eine Debatte zur Bedeutung von Großereignissen aufgekommen. Die AG Soziale Kämpfe von Prisma hat eine solidarische Kritik geschrieben und fragt wie Events politisch sinvoll mit Alltagskämpfen verknüpft werden können. Auf dem Debattenblog der iL findet ihr weitere Beiträge zur Diskussion zu G20. (mehr…)