#Meinungsfreiheit // Buchmesse

Wir waren heute auf der Buchmesse und haben Götz Kubitschek und seiner Herde klar gemacht, dass Meinungsfreiheit eben nicht heißt, dass rassistische und antifeministische Inhalte einfach so hingenommen werden müssen. Jede*r kann sich dagegen wehren, niemand muss diesem Mist unwidersprochen zuhören!

Die Meinungsfreiheit wird von den Rechten nur solange genutzt, wie es ihnen nützt, ihre menschenverachtenden Positionen in der Debatte zu etablieren. Sobald sie mit Kritik konfrontiert werden, berufen sie sich dabei immer wieder auf ihr Recht zur freien Meinungsäußerung. Dabei verkennen sie, dass dazu eben auch gehört, dass Kritiker*innen zu Wort kommen können. Um es mal mit Götz‘ Worten zu sagen: „Ziel ist nicht die Beteiligung am Diskurs, sondern sein Ende als Konsensform“. Rechte wollen also gar nicht reden, sie wollen Recht haben. So funktioniert Meinungsfreiheit nicht!

Wir haben gezeigt, dass es das Gesellschaftsbild der neuen Rechten, dass sie so gerne als „konservativ“ verkaufen, so nie gegeben hat und auch nie geben wird.
Sie inszenieren sich als Verfechter*innen von Frauenrechten, beziehen sich dabei aber nur auf vermeintlich „ausländische“ Täter und verkennen dabei, dass Sexismus ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Das Frauenbild, was in Wahlprogrammen der AfD oder in Publikationen neurechter Verlage gezeichnet wird, hat nichts mit Feminismus zu tun. Sie wünschen sich Frauen als stille Mitglieder der Gesellschaft, die sich den Männern unterordnen.

Wir stellen fest:
Götz‘ pseudointellektuellen Ergüsse taugen allenfalls als schlechte Fantasyliteratur, deswegen hat er von uns auch gleich noch einen Preis bekommen. Die Goldene Himbeere des Buchhandels, nur für ihn!

Deswegen heute und immer: Meinungsfreiheit nutzen und Rechten widersprechen!

#lbm18 #lbm2018 #verlagegegenrechts


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