Broschüre zu Aufwertung und Verdrängung im Leipziger Osten

EisenbahnstraÃ�e Der Leipziger Osten galt in der Öffentlichkeit lange Zeit vor allem als kriminell und gefährlich. Zeitweise wurde hier sogar die »schlimmste Straße« Deutschlands vermutet. Doch dieses Bild ändert sich seit einiger Zeit: Häuser werden renoviert, das kulturelle Angebot wird vielfältiger und immer mehr Menschen ziehen in die Viertel rund um die Eisenbahnstraße. Während diese eigentlich positive Entwicklung immer mehr Fahrt aufnimmt, wird selten darüber gesprochen, was dies für die Menschen im Osten bedeutet. Denn diese Entwicklung hat auch einen Haken: Die Mieten steigen, es kommt zu Immobilienspekulation und Teile der Bewohner*innen werden in Randbezirke verdrängt. In der Öffentlichkeit werden diese Schattenseiten jedoch kaum beachtet. Die Auseinandersetzung mit Mieterhöhungen und Rauswurf aus der Wohnung geschieht vereinzelt und ist meist unsichtbar.

Dies war für uns als Gruppe Anlass, vor zwei Jahren mit Stadtrundgängen zum Thema Verdrängung im Leipziger Osten zu beginnen. Diese sollten die Entwicklung des Stadtteils kritisch beleuchten und Beispiele von Verdrängung sichtbar machen. Dabei entstanden verschiedene Inputreferate und durch spannende Begegnungen während der Rundgänge erfuhren wir von weiteren Geschichten. Diese haben wir nun in einer Broschüre gesammelt, die ihr hier herunterladen könnt.


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