Blockaden gegen Legida

+ Über 1500 Menschen an Protesten gegen den hoffentlich letzten Legida Aufmarsch beteiligt +++ Sitzblockaden auf dem Ring zwingen die Polizei zu einer Umleitung der Legida Route +++ Polizei agiert zum wiederholten Mal gewalttätig und unverhältnismäßig gegenüber Antifaschist*innen und Journalist*innen +

Etwa 300 Personen haben sich gestern, unterstützt von vielen hundert solidarischen Menschen, dazu entschlossen die geplante Route des kläglichen Restes von Legida zu blockieren!

Doch auch bei einem eventuell letzten Aufmarsch von Legida scheint es bei Stadt und Ordnungsbehörden keinen politischen Willen zu geben, wirksamen Gegenprotest zuzulassen. Die Zahlenverhältnisse sprachen gestern eine deutliche Sprache; doch während die knapp 300 Rassist*innen an der Sitzblockade vorbeigeleitet wurden, prügelte und drängte die Polizei auf die sitzenden Menschen ein, nahm billigend Verletzungen in Kauf und griffen auch Journalist*innen an, welche sich eindeutig als solche zu erkennen gaben.

Das anschließende Fotografieren, Feststellen der Personalien und das mittlerweile routinemäßige Erniedrigen von linken Demonstrant*innen durch sächsische Polizeibeamte zog sich bis 23 Uhr.

Doch die gestrige Blockade war eine super Aktion und es sollte uns Mut machen, dass auch nach mittlerweile 1,5 Jahren der Protest gegen Legida nicht abreißt!
Den Repression durch Polizei und Staatsanwaltschaft setzen wir unsere Solidarität und die Gewissheit entgegen, mal wieder auf der richtigen Seite gesessen zu haben!


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