Social Center 4 All und Hausbesetzungen reloaded – eine linke Antwort auf die angebliche „Flüchtlingskrise“?

| Podium des Social Center 4 all | Fr. 15. Januar| 19 Uhr | Westwerk Karl-Heine-Str. 93 |

Die Idee ist einfach und gut: Wenn Menschen auf der Straße schlafen müssen und daneben Häuser leer stehen, dann werden die Häuser besetzt. Wenn Geflüchtete zu Objekten eines rassistischen Systems erniedrigt werden, dann gilt es, einen Raum zu schaffen, in dem sie sich selbst organisieren können. Ein soziales Zentrum für alle bedeutet mehr als nur Hilfe: es ist ein Ort konkreter Solidarität ohne staatliche Einmischung. Dabei geht es auch um die politische Begegnung – aus vielen kleinen Projekten kann eine große Idee werden – gegen das System der kapitalistischen Vereinzelung, egal ob gegen rassistische Sondergesetze, gegen Hartz 4, gegen Verdrängung, gegen Nazis.

Doch wie verwirklichen wir dieses Center? In anderen deutschen Städten ist es schon los gegangen. In Göttingen, Lübeck, Köln gab es erfolgreiche Besetzungen, in Berlin und Frankfurt sind sie gescheitert.
Wir wollen reden über die Idee und über den Weg zum #SocialCenter4All.
Wir wollen reden über das, was ansteht und wie es weitergehen kann. Wir wollen lernen aus Fehlern und besser machen. Deswegen haben wir Aktivist_innen aus Lübeck, Göttingen, Frankfurt und Berlin eingeladen und deswegen laden wir euch ein, am 15. Januar ins Westwerk zu kommen.
Englische und arabische Übersetzung ist möglich.