Archiv für Februar 2015

Ein Gespräch über Blockupy, Chancen und Grenzen eines linken Reformismus und die Commune of Europe

03.03.15 | 19:00 | RLS Hakortstraße 10

Der neoliberale Zauber der Alternativlosigkeit scheint gebrochen. Mit dem Wahlsieg von Syriza steht eine Alternative zum Austeritätsregime der Troika auf der politischen Tagesordnung. Doch Berlin und Brüssel versuchen die Herrschaft der Sachzwänge zu restaurieren. Auch die EZB organisiert die Erpressung der griechischen Bevölkerung. Für die Sicherung des Schuldendienstes nehmen sie humanitäre Katastrophe weiterhin in Kauf. (mehr…)

1. Bus nach Ffm ist voll, 2. Bus wird organisiert

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Wir freuen uns, dass für den Bus zu den Blockupy-Protesten bereits alle Tickets verkauft sind. Es wird nun ein zweiter Bus organisiert. Sobald dies passiert ist, gibt es die Tickets wieder im El Libro und Vleischerei. Wenn es so weit ist, gibt es auf dieser Seite noch einmal ein Update. Bitte holt euch die Tickets dann zeitnah, damit es für die Bus-Orga Planungssicherheit gibt! Danke, wir freuen uns!

Am Ende entscheidet die Straße – Bis die Mauern fallen

Dies ist die dritte Mitteilung der Interventionistischen Linken im Jahr 2015.

Die Situation in Europa spitzt sich zu. Aus den Rissen im System sind klaffende Löcher geworden.
Das liegt vor allem an den Menschen in Griechenland, die auf der Straße und den Plätzen Widerstand geleistet haben – und schließlich trotz aller Drohungen eine Regierung ins Amt gewählt haben, die einen Bruch mit den Kürzungsdiktaten verspricht.
Sofort setzte der Druck des Krisenregimes aus Troika und deutscher Regierung ein. Der erpresste „Kompromiss“ der 4-monatigen Verlängerung der Kredite und der Sparauflagen, zeigte wie klein der Spielraum der SYRIZA-geführten Regierung gegen den Druck ist. (mehr…)

Legida zerlegt sich (analyse&kritik)

Am 9. Februar 2015 konnten Leipziger Antifaschist_innen durchatmen. Was sich da beim vierten Aufmarsch von LEGIDA (Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlands) versammelte, entsprach doch wieder einer in Sachsen gewohnten Größenordnung. Nach dem zweiten Demokomplettverbot in jüngster Zeit in Sachsen, diesmal in Leipzig für LEGIDA, trafen sich trotz großmäuliger Spontandemoankündigung, Revolutionsträumereien und Mobilisierung durch die Hooligans (mehr…)

Legida aus feministischer Perspektive

Redebeitrag unserer Queerfeminismus AG vom 21.01.05:
support your local feminist logo Wir befinden uns in einem rechts-konservativen Roll-Back der Gesellschaft. Dies nicht erst seit Pegida so. Seid Jahren grassieren rassistische, chauvinistische und Anti-feministische Ressentiments an Stammtischen und in den Kommentarspalten. Zunächst wurden diese Ressentiments belächelt und Studien zu Rassismus, Antisemitismus und Antimuslimischen Rassismus kaum ernst genommen. (mehr…)