Archiv für März 2014

Arbeitskampf und Konsumstreik (analyse&kritik)

Wirtschaft & Soziales Unsere Erfahrungen mit der Streikunterstützung bei Amazon

Seit Mai 2013 befinden sich die Beschäftigten von Amazon in den Versandzentren Leipzig und Bad Hersfeld im Streik. Sie wollen die für den Einzelhandel geltenden Tarifbestimmungen durchsetzen, denn bisher orientiert sich Amazon am niedrigeren Logistiktarif. (Siehe ak 584) Trotz einiger Zugeständnisse beim Weihnachtsgeld und bei der Entlohnung verweigert das Unternehmen Verhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di. (mehr…)

Caring for Comunism!

Im Rahmen unserer Aktivitäten auf der Care-Revolution Aktionskonferenz in Berlin mobilisieren wir zu einer öffentlichen Aktion: Kommt vorbei & macht mit! Am Samstag den 15.März 2014 wollen wir mit einem großen, kreativen Care-Mob den Kiez rund um das Aktionskonferenzgeschehen unsicher machen und unsere Forderungen und unser Begehren in die Öffentlichkeit tragen!

Auf der Aktionskonferenz, welche Fragen wie : Mit wem und Wie wollen wir leben? Wie sorgen wir für uns und für andere? Wie kann eine gute Gesundheitsversorgung aussehen?… Und vieles mehr wird diskutieren werden von Freitag bis Sonntag (14.03- 16.03.2014), zahlreiche Initiativen, Gruppen und Organisationen werden die Fragen unserer alltäglichen sozialen Reproduktion politisch ins Zentrum rücken. Existierende Praxen in den verschiedenen Bereichen sollen ausgetauscht und gebündelt werden, um potenziell schlagkräftige Praxen zu entwickeln. Wir wollen die Idee einer Vergesellschaftung entlang von Bedürfnis und Notwendigkeit stärken und dies dem permanenten kapitalistischen Verwertungsdruck und dem autoritären Krisenregime in Europa entgegen setzen.
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#KämpaShowan – Solidarität mit den Antifaschist_innen in Malmö

Solidarität mit den Antifaschist_innen aus dem schwedischen Malmö, die am vergangenen Wochenende bei einem Naziangriff lebensgefährlich verletzt wurden. Wir freuen uns, dass der Ultra-Aktivisten Showan, der seit dem Überfall im Koma liegt, sich aktuell außer Lebensgefahr befindet.

Weitere Infos

Who Cares? – Feministische Ökonomiekritik in Zeiten der Krise

care-va

Montag, 10. März 2014 | 19:00 Uhr | 2Eck, Zweinaundorfer Straße 22, 04318 Leipzig

In Zeiten einer massiven globalen Krise macht sich ein Wiederaufblühen feministischer Kapitalismuskritik bemerkbar. Kämpfe beispielsweise gegen Zwangsräumungen in Spanien, der Aufbau von selbstverwalteten Gesundheitszentren in Griechenland oder den Besetzungen von Theatern und Kinos in Italien verweisen darauf, dass sich die sozialen Kämpfe der letzten Krisenjahre neben den zahlreichen Generalstreiks und Streikbewegungen nicht allein um die Lohnarbeit drehen. Deutlich drehen sich die Kämpfe und das Fragen nach Emanzipation, um Belange jenseits entlohnter Arbeitsverhältnisse – in Bereichen der sozialen Reproduktion. (mehr…)

8. März: Frauen*kampftag in Leipzig

Wir, die Queer_Feminismus AG von Prisma, laden anlässlich des Frauen*kampftages ein, um mit euch bei Film und Sekt in Austausch und Diskussion zu kommen. Wir freuen uns auf euch! (fb)

-open to all genders -

Außerdem organisieren wir im Zuge des Frauen*kampftages eine inhaltliche Veranstaltung zum Thema „Who Cares? – Feministische Ökonomiekritik in Zeiten der Krise“, die am 10. März 2014 um 19 Uhr im 2ek (Zweinaundorfer Straße 22, Anger-Crottendorf) stattfindet. Referieren wird Anna Dohm, Berlin. (fb)

Ankündigung. „In Zeiten einer massiven globalen Krise macht sich ein Wiederaufblühen feministischer Kapitalismuskritik bemerkbar. Kämpfe beispielsweise gegen Zwangsräumungen in Spanien, der Aufbau von selbstverwalteten Gesundheitszentren in Griechenland oder den Besetzungen von Theatern und Kinos in Italien verweisen darauf, dass sich die sozialen Kämpfe der letzten Krisenjahre neben den zahlreichen Generalstreiks und Streikbewegungen nicht allein um die Lohnarbeit drehen. Deutlich drehen sich die Kämpfe und das Fragen nach Emanzipation, um Belange jenseits entlohnter Arbeitsverhältnisse – in Bereichen der sozialen Reproduktion.

Damit aktualisiert sich ein altes feministisches Aufbegehren: die Frage nach dem tendenziell gesellschaftlich Unsichtbarem. Oder nach den vielen notwendigken ‘Kleinigkeiten’ des Alltags, die sich als Versorge-, Vorsorge-, Fürsorge-, Entsorge-, Besorge- und Umsorge-Arbeiten beschreiben lassen. Nicht zuletzt sind es die realen Fakten die unter Anderem darauf verweisen, dass mit zunehmenden Privatisierungsprozessen, wie beispielsweise in Griechenland durch die Krisenmaßnahmen der Troika, der Anteil an unentlohnten Pflege- und Sorgearbeiten in den Familien massiv ansteigt.

Wer macht all diese vielleicht banal erscheinenden aber so gesellschaftlich wichtigen Arbeiten? Und unter welchen Bedingungen werden sie verrichtet? Hat die Krise ein Geschlecht? Diesen Fragen wollen wir uns am 10. März gemeinsam widmen nicht zuletzt um zu fragen: was hat das mit unserem eigenen Leben und unserem politischen Aktivismus zu tun?“

Zuletzt möchten wir noch auf die Veranstaltung „Antifaschismus und linkspolitisches Judentum in Budapest“ mit Miklós Rozsa (Zürich/Budapest) hinweisen. Sie findet am 11. März 2014 um 19 Uhr im Conne Island, Koburger Straße 3, statt. (Ankündigung / fb)