SOLIDARITÄT MIT ALLEN BETROFFENEN SEXUALISIERTER GEWALT

Solistatement zu den Vorfällen zu Täterschaften im Kontext von sexuellen Übergriffen und sexualisierter Gewalt

Content Note/ Inhaltsanmerkung: Das folgende Statement drückt eine Solidarisierung mit Betroffenen von sexualisierter Gewalt aus. Die konkreten Fälle werden dabei nicht beschrieben. (mehr…)

Unsere Gedanken zum rechten Mord in Idar-Oberstein

Wir trauern um Alexander W. Er wurde am 18. September 2021 in Idar-Oberstein auf der Arbeit erschossen. Umgebracht von einem Mann, der laut eigener Aussage ein Zeichen setzen wollte gegen die Coronapolitik der Bundesregierung.

Wir stellen fest: Die Reakionen auf diesen Mord folgen einem festen Schema. Konservative üben sich in laschen Lippenbekenntnissen. Um die eigene Wähler*innenbasis fürchtend und dadurch stets eine Hintertür offenhaltend verurteilen sie halbherzig „jede Gewalt“. Faschist*innen feiern die Tat in ihren Telegramgruppen. Auf Social Media wirbelt ein linker Sturm im Wasserglas. Und bei uns selbst? Die Bilder von Alan Kurdi und den anderen Toten des Mittelmeeres, von München, Halle und Hanau haben – so scheint es – den Maßstab für menschliche Tragödien und politische Grausamkeiten verändert. Das zu schreiben tut weh, haben wir als Linke doch den Anspruch, aufrichtig und entschlossen an der Seite all derer zu stehen, die unter rassistischen und antisemitischen Worten und Taten leiden. Stattdessen spüren wir nach Jahren der Empörungsspiralen eine gewisse Ratlosigkeit und fühlen uns in Teilen emotional abgestumpft. Um uns herum? Weitgehende Stille. Doch was sollte uns aus der Fassung bringen, wenn nicht kaltblütige Morde aus rechter Überzeugung? (mehr…)

Wir sind alle LinX

FreeLina

Unser Redebeitrag zur Demo „Wir sind alle LinX“ am 18. September 2021

Wir sind scheiße wütend. Darüber, dass unsere Genossin seit bald einem Jahr hinter Gittern sitzt. Darüber, dass an vier Antifas ein Exempel statuiert wird, was uns alle treffen soll. Denn vor Gericht sind unsere Genoss*innen für konkrete Anschuldigungen, der Einschüchterungsversuch meint aber uns alle. Sie sind angeklagt stellvertretend für eine linke Bewegung, die trotz aller Widrigkeiten ein Stachel im Fleisch der Herrschenden ist und bleiben wird. Und gerade deshalb, weil die Repression immer auch uns alle treffen soll, ist es absolut notwendig ihnen ins Gesicht zu brüllen: Wir lassen uns nicht spalten und wenn ihr das versucht rücken wir zusammen! (mehr…)

Solidarität mit den Klimaaktivist:innen

+++ AUFRUF Großdemo am Freitag, den 16 Juli um 16 Uhr, Startkundgebung: Richard-Wagner-Platz +++

Auf die Straße in Solidarität mit den von überzogener Repression betroffenen Klimaaktivist*innen, gegen den Aufbau des Fracht-, Abschiebe- und Militärdrehkreuzes Flughafen Halle-Leipzig und gegen einen immer demokratiefeindlicher agierenden Polizeiapparat! Bringt alle mit die ihr könnt, jetzt ist der Moment ein Zeichen zu setzen!

+++ CALL for demonstration on Friday, July 16 at 4 p.m., start rally: Richard-Wagner-Platz +++ To the streets in solidarity with the climate activists affected by excessive repression, against the construction of the cargo, deportation and military hub Halle-Leipzig Airport and against an increasingly anti-democratic police apparatus! Bring everyone you can, now is the moment to set a sign!

3 Wochen bezahlte Pause statt 3. Welle!

Wir dokumentieren hier unseren Redebeitrag zum ZeroCovid-Aktionstag am 10. April 2021

Eine Rede für politischen Protest, Selbstorganisierung und Widerstand in der Pandemie zu halten, fällt schwer, wenn in eben jener Pandemie so oft die Luft zum Atmen fehlt. Sie fehlt nicht nur den Corona-Kranken auf den Intensivstationen. Sie fehlt auch uns allen angesichts der Dauer und Schwere der Freiheitsbeschränkungen, die wir täglich mittragen. Und sie fehlt uns noch umso mehr, wenn wir auf unserem Handy und in der Zeitung von der Unfähigkeit und Ignoranz der staatlichen Politik lesen, die dieser elenden Situation kein Ende zu bereiten weiß. Diese politische Mutlosigkeit macht uns aber auch wütend und bringt uns auf die Straße. Um diese elende Lage als das was sie ist zu benennen und einen Weg aus dem Ganzen zu weisen, gehen wir heute in Leipzig auf die Straße – besser: wir fahren mit unseren Fahrrädern und ausreichend Abstand durch die Stadt. Wir freuen uns, euch hier zu sehen. (mehr…)